Steuerplanung ist eine knochentrockene Arbeit! ... erzählt man uns immer wieder.

Tipps zum Jahreswechsel 15/16


Alle Jahre wieder! – Fünf vor Zwölf- Tipps zum Jahreswechsel

 

Weil die Uhr nicht 13 schlägt. Nicht nur das Wetter im heurigen Sommer hat es geschafft, nein auch unsere Regierung hat es geschafft, uns zum Schwitzen zu bringen. Viele Neuerungen, viele Erlässe, viele Gesetzesänderungen, viele Fragezeichen. Wo gibt es jetzt noch Handlungsspielraum, was ist im Jahr 2015 noch zu beachten.

 

2015 war ein Jahr der Veränderungen. Siart & Team sorgt für einen klaren Durchblick. Einiges ist Ihnen bereits bekannt, manches mag neu für Sie sein. Was ändert sich steuerlich nun? Wir setzen uns damit auseinander und überlegen, was getan bzw. wie wir die Änderungen und deren Folgen, mit bestmöglichem Ausgang für Sie, gestalten können.

 

 

Tarifänderung Lohn- und Einkommensteuer

Statt bisher vier gibt es ab kommendem Jahr sechs Tarifstufen, von 0 bis 50%. Damit sinkt auch für alle Lohn- oder Einkommensteuerpflichtigen die Steuerbelastung. Befristet für 2016 bis 2020 beträgt außerdem für Jahreseinkommen über 1.000.000 Euro der Spitzensteuersatz 55%.

 

Die Einkommensteuer beträgt jährlich

Steuersatz

für die ersten 11 000 Euro

0%

für Einkommensteile über 11 000 Euro bis 18 000 Euro

25%

für Einkommensteile über 18 000 Euro bis 31 000 Euro

35%

für Einkommensteile über 31 000 Euro bis 60 000 Euro

42%

für Einkommensteile über 60 000 Euro bis 90 000 Euro

48%

für Einkommensteile über 90 000 Euro

50%

 

Siart- Tipp: Der Rechner auf unserer Homepage rechnet schon mit den Steuertarifen ab 2016, einfach reinklicken und ausrechnen lassen.

https://www.siart.at/steuerinfo/berchnungstools/rechtsformrechner/

 

Registrierkassa

Jeder, der ab dem 1.1.2016 einen Jahresumsatz von insgesamt 15.000,00 Euro und Barumsätze in Höhe von mindestens 7.500,00 Euro aufweist, ist verpflichtet, „alle Bareinnahmen“ mit einer Registrierkasse „einzeln zu erfassen.“ Begrifflichkeiten hin oder her, in Sachen Registrierkassa sind noch viele Fragen offen.

 

Siart- Tipp: Alleine aus Sicht der möglichen finanzstrafrechtlichen Konsequenzen fällt die Entscheidung für die Anschaffung einer Registrierkasse – wenn auch oft widerwillig – leichter. Schauen Sie einfach auf unsere Homepage https://www.siart.at/2969/ .Hier erfahren Sie mehr über die Registrierkasse und die möglichen Sanktionen. 

 

 

 

Erhöhung der Immobilienertragsteuer auf 30 %

Die Immobilienertragsteuer wird ab 01.01.2016 von 25 % auf 30 % erhöht. Der besondere Steuersatz gilt sowohl für private als auch betriebliche Grundstücksveräußerungen.

Falls die Veräußerung einer Liegenschaft (Grundstück, Wohnung etc.) geplant ist, sollte der Kaufvertrag noch vor dem Jahresende also vor dem 31.12.2015 abgeschlossen werden!

Allerdings ist zu bedenken, dass eilige Verkäufe meist weniger einbringen!  Wenn durch etwas längeres Verhandeln und Bewerben der Verkaufspreis im Jahr 2016 um 7% höher als bei eiligem Verkauf noch heuer ist, wird der höhere Steuersatz (30 statt 25%) im Jahr 2016 wieder aufgewogen.

 

Siart- Tipp: Wollen Sie mehr über die Erhöhung der Immobilienertragsteuer oder die Abschreibung auf Gebäude erfahren, schauen Sie auf unsere Homepage: https://www.siart.at/2940/

 

 

Schenkungen von Liegenschaften:

Die Grunderwerbsteuer bekommt bei unentgeltlicher Weitergabe innerhalb der Familie einen neuen progressiven Tarif (0,5% für die ersten 250.000,00 Euro, 2,0% für 250.000,00-400.000,00 Euro und darüber 3,5%), der sich am Verkehrswert bemisst. Bisher war der veraltet niedrige 3fache Einheitswert die Bemessungsgrundlage. Damit wird die Grunderwerbsteuer in den meisten Fällen teurer. Nur bei land-und forstwirtschaftlichem Boden bleibt es bei der überholten Einheitswertbesteuerung.

 

Der Verkehrswert wird mittels Immobilienpreisspiegel abzüglich etwaiger Abschläge auf Basis einer noch zu erlassenden Verordnung ermittelt, kann aber im Einzelfall durch ein Gutachten eines Immobiliensachverständigen widerlegt werden – bei Überschätzung ratsam.

 

Siart- Tipp: Ab einem Verkehrswert von 300.000,00 Euro lohnt sich das Nachdenken über eine vorgezogene Schenkung innerhalb der Familie. Zu bedenken ist aber, dass auch Schenkungen erstens mit Kosten verbunden sind, und zweitens zahlreiche zivilrechtliche Auswirkungen haben (z.B. dass ihr hingegebenes Vermögen für Sie nicht mehr realisierbar ist). Einen Online-Rechner und weitere Überlegungen von uns dazu auf www.siart.at/2862  – Rechnen vor Reflexhandeln ist jedenfalls sinnvoll, und jeder Einzelfall ist anders. Bei Verkehrswerten unter 400.000,00 Euro kann es sogar günstiger werden, vor allem wenn an mehrere Personen geschenkt wird!

 

Umsatzsteuersätze ändern sich

Für Beherbergung, Saatgut und Pflanzen, Kulturveranstaltungen (Museen, Film) und Eintrittskarten zu Sportveranstaltungen (ausgenommen gemeinnützige Sportvereine – weiterhin befreit), Umsätze aus der Tätigkeit als Künstler, sowie Wein ab Hof steigt der Mehrwertsteuersatz auf 13%.  Bei Beherbergung gilt dies erst ab 1.5.2016.

 

 

Absetzbeträge:

Die Steuerbemessungsgrundlage wurde bis jetzt durch diverse Absetzbeträge vermindert. 2016 wird nun vieles anders.

Arbeitnehmerabsetzbetrag+ Grenzgängerabsetzbetrag = Verkehrsabsetzbetrag in der Höhe von 400,00 Euro. Pendler die geringfügig verdienen erhalten einen Pendlerzuschlag der wiederum den Pendlerausgleichsbetrag ersetzt. Liegt das Einkommen unter 12.200,00 Euro so wird der Verkehrsabsetzbetrag auf 690,00 Euro erhöht.

Begrenzt mit dem negativen Steuerbetrag wird der Alleinverdiener bzw. Erzieherabsetzbetrag im Falle einer negativen Steuerberechnung weiterhin rückerstattet.

Hat der Steuerpflichtige Anspruch auf den Verkehrsabsetzbetrag aber eine Einkommensteuer unter null, werden 50% (bisher 10%) von Pflichtbeiträgen zu gesetzlichen Interessensvertretungen, so wie SV Beiträge, bis max. 400,00 Euro rückerstattet.

 

Steuertipps für Unternehmer

  • Abschaffung der Gesellschaftssteuer ab 1.1.2016: Gesellschafterzuschüsse oder Kapitalerhöhungen sollten wenn möglich auf das nächste Jahr verschoben werden.

 

  • KESt- Erhöhung für Gewinnausschüttungen: Die KESt erhöht sich auf 27,5%. Es empfiehlt sich, geplante Gewinnausschüttungen noch in das Jahr 2015 vorzuziehen. Somit ersparen Sie sich 2,5% KESt.

 

  • Vorziehen von Aufwendungen und Erträgen: durch nie neuen Progressionsstufen spielt diese Möglichkeit heuer eine besonders wichtige Rolle- denn durch eine Verschiebung von Einkünften in das Jahr 2016 kommt es nicht zu einer Steuerstundung sondern auch zu einer Steuerersparnis. Mehr Informationen zu diesem Thema erfahren Sie unter „Allgemeine Steuertipps für Bilanzierer“ weiter unten in diesem Beitrag.

 

  • Investitionen: Inbetriebnahme des Wirtschaftsgutes noch vor dem Jahresende, bei der Bezahlung können Sie sich bis zum nächsten Jahr Zeit lassen. Dies ist überlegenswert, wenn der Steuertarif im Jahr geringer sein wird. Daher, unbedingt im Einzelfall checken.

 

  • freiwillige Abfertigungen bzw. Abfindungen können seit 01.03.2014 nur mehr bis zur 9-fachen SV-Höchstbeitragsgrundlage mit einem 6%igen Steuersatz versteuert werden.

 

  • Forschungsprämie: Die Forschungsprämie liegt 2015 noch bei 10%, 2016 erhöht sich die Prämie auf 12%. Für einen solchen Antrag 2015 muss ein sogenanntes Jahresgutachten der Forschungsförderungsgesellschaft eingeholt werden.

 

  • Bildungsfreibetrag/ Bildungsprämie: mit der Steuererklärung 2015 gibt es die letzte Chance, 20% bzw. 6% zusätzlich, zu den aufgewendeten externen Aus- und Fortbildungskosten, geltend zu machen. Der Bildungsfreibetrag wird ab 2016 gestrichen.

 

  • Registrierkassa: Sollten heuer bereits Anschaffungen betreffend eine Registrierkassa geleistet worden sein, vergessen Sie nicht, sich eine Prämie in Höhe von 200,00 Euro in der Steuererklärung 2015 geltend machen zu lassen. 

 

  • Anschaffung eines Elektroautos: Ab dem 1.1.2016 sind die Anschaffungskosten von Elektroautos vorsteuerabzugsberechtigt (aber auch nur bis zur Luxustangente bis max. 40.000,00 Euro netto). Für Kosten zwischen 40.000,00 Euro und 80.000,00 Euro wird es künftig einen aliquoten Vorsteuerabzug geben. Das bedeutet für Sie, diese Anschaffung sollten Sie ins Jahr 2016 verschieben um den Vorsteuerabzug geltend zu machen.

 

 

Steuertipps für Arbeitgeber& Mitarbeiter

 

  • Werbungskosten noch vor dem 31.12.2015 bezahlen: Fortbildungskosten, Familienheimfahrten, doppelte Haushaltsführung, Fachliteratur, uä. müssen heuer noch bezahlt werden, damit diese auch in der Steuererklärung 2015  berücksichtig werden können.

 

  • Bezahlung von Prämien für Lebens-, Kranken- und Unfallversicherung durch den Arbeitgeber ist nach wie vor bis zu 300,00 Euro pro Jahr steuerfrei. 

 

  • Weihnachtsgeschenke:

Geschenke (Sachzuwendungen wie Warengutscheine) an Mitarbeiter sind bis 186,00 Euro pro Mitarbeiter für diesen lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, beim Arbeitgeber stellt dies freiwilligen Sozialaufwand dar und ist abzugsfähig. Ausgeschlossen sind allerdings Geschenke, die in Bargeld umgewechselt werden können.

Geldgeschenke sind immer steuerpflichtig

Für Geschenke wie Bücher, Blumen oder ähnliches, die über die bloße Aufmerksamkeit hinausgehen gilt, sofern Vorsteuerabzug geltende gemacht werden kann, die Umsatzsteuerpflicht. Betriebsveranstaltungen und Weihnachtsfeiern sind zusätzlich bis 365,00 Euro pro Jahr und pro Mitarbeiter steuerfrei. Geschenke an Geschäftspartner sind nur dann als Repräsentationsaufwendungen abzugsfähig, wenn es sich überwiegend um Werbeaufwand handelt.

  • Spenden:

Spenden an Organisationen die auf der Liste des Finanzministeriums stehen sind absetzbar. Die Liste ist unter ist http://service.bmf.gv.at/Service/allg/spenden/show_mast.asp abrufbar. Maximal können von Privatpersonen 10% des Gesamtbetrages der Vorjahreseinkünfte, und von Unternehmen 10% des Vorjahresgewinnes als Spenden abgesetzt werden.

Für Unternehmer besteht dabei ein Wahlrecht, ob sie die Spenden bei ihrer persönlichen Steuererklärung als Sonderausgaben oder als Betriebsausgabe bei ihrem Betrieb absetzen. Beim Unternehmen sind zusätzlich auch Sachspenden (als Betriebsausgabe) absetzbar! Übersteigen die Spenden 10% des Unternehmensgewinns können bei der Steuererklärung zusätzlich Spenden im Ausmaß von 10% der Vorjahreseinkünfte als Sonderausgaben geltend gemacht werden (allerdings nur Geldspenden).

 

Vermarkten Sie die Werbung von Spenden im Zusammenhang mit Katastrophen (Hochwasser-, Lawinenschäden uä.) auf Ihrer Homepage oder auf Werbeprospekten, dann sind diese als Betriebsausgabe, betragsmäßig unbegrenzt, absetzbar.

 

Auch Sponsorbeiträge an diverse kulturelle, gemeinnützige und sportliche Institutionen, verbunden mit einer Gegenleistung in Form von Werbeleistungen, kann als echter Werbeaufwand steuerlich abgesetzt werden.

 

  • Kinderbetreuungskosten: ein Zuschuss in Höhe von 1.000,00 Euro für die Kinderbetreuung pro Kind bis zum 10. Lebensjahr steuerfrei. Die Voraussetzung für einen Kinderabsetzbetrag muss gewährt sein.

 

  • der 31.12.2015 hat für Topfsonderausgaben eine große Bedeutung: nur Verträge von Wohnraumsanierungen, Versicherungsbeiträge, die vor dem 1.1.2016 abgeschossen werden, können bis 2020 weiter abgesetzt werden. Das bedeutet, Topsonderausgaben werden mit der Veranlagung 2020 abgeschafft werden. Spenden und  Kirchbeiträge bleiben weiterhin absetzbar. Ab 2020 gibt es auch keine Sonderausgabenpauschale mehr.

Siart- Hinweis: Diese bloße Steuerbegünstigung ist allerdings nur ein Entscheidungsparameter. Wichtig ist, dass der Versorgungsgedanke im Vordergrund stehen sollte und somit nicht unbedingt auf eine Zusatzversicherung verzichtet werden sollte, nur weil die Sondertopfausgaben abgeschafft werden.

  • Außergewöhnliche Belastungen: Kosten für Arzt, Medikamente, Betreuung uä. sollen heuer noch bezahlt werden, damit diese auch für die Steuererklärung 2015 geltend gemacht werden können.

 

  • Solche Ausgaben werden erst steuerwirksam, wenn sie insgesamt einen vom Einkommen und Familienstand im Jahr 2015 abhängigen Selbstbehalt (der maximal 12% des Einkommens beträgt) übersteigen.

 

 

Allgemeine Steuertipps für Bilanzierer:

Je nach Gewinnsituation oder – hoffentlich nicht – Verlustsituation ist bei bilanzierungspflichtigen Unternehmen der Zeitpunkt der Berücksichtigung von Gewinnen und Verlusten (Ergebnisverwirklichungszeitpunkt) entsprechend dem Realisations- und dem Vorsichtsprinzip wesentlich:

 

REALISATIONS-Prinzip:

Forderungen (inkl. Gewinnanteil) dürfen erst bei ihrem tatsächlichen Entstehen – wenn der Vertrag durch Erbringen der eigenen Leistung/Lieferung erfüllt ist – gebucht werden. à Das ergibt ein Mehr beim Ergebnis!

 

VORSICHTS-Prinzip:

Demgegenüber sind Aufwendungen bereits zu buchen, sobald sie absehbar bzw. wahrscheinlich sind (z.B. Drohverlustrückstellungen). Die Anwendung des Vorsichts-Prinzips ist für Bilanzierer, die ihren Jahresabschluss nach den Regeln des Unternehmensrechts erstellen, zwingend. Für Bilanzierer, die ihren Jahresabschluss nach den Regeln des Steuerrechts erstellen, gilt das Vorsichtsprinzip optional. à Das ergibt ein Weniger beim Ergebnis!

 

Achten Sie daher auf folgendes:

 

  • Vertragsgestaltung bei halbfertigen Arbeiten / Erzeugnissen:

       

Ist ein Auftrag zum 31.12.2015 noch nicht fertig gestellt (Lieferung noch nicht erfolgt) und eine (Teil-) Abrechnung nicht möglich (vertraglich nicht vorgesehen, es besteht kein Anspruch), dann unterbleibt die Gewinnrealisierung zu diesem Stichtag.

 

Wichtig: Halbfabrikate und Teilleistungen dürfen nur mit den Herstellungskosten angesetzt werden. Erst wenn der Auftrag fertig gestellt ist, erfolgt die Gewinnverwirklichung.

Es kommt ganz einfach auf die Vertragsgestaltung und die Erfüllung an.

 

  • Rückstellungen bedeuten ein Berücksichtigen („Vorziehen“) von künftigen Verlusten, die Verlustursache muss aber schon jetzt eingetreten sein. Bilanzierer, die ihren Jahresabschluss nach den Regeln des Unternehmensrechts erstellen (sogenannte „§ 5 (1) Ermittler“) sind verpflichtet, entsprechende Rückstellungen zu bilden. Bilanzierer, die ihren Jahresabschluss ausschließlich nach den Regeln des Steuerrechts erstellen, können Rückstellungen bilden, sind aber nicht dazu verpflichtet. Da mit der Bildung einer Rückstellung Aufwendungen bzw. Verluste vorgezogen werden, können Sie dadurch ihren Jahresgewinn mindern.

 

Beispiele für spezielle Rückstellungen: für Mitarbeiter (Zeitausgleichüberhänge, Überstunden…), Abfertigungsrückstellungen, gewerbliche Sozialversicherung, Produkthaftungen oder Prozesse mit zweifelhaften Forderungen.

 

  • Abschreibungen:

 

Die Absetzung für Abnutzung (AfA) kann erst ab Inbetriebnahme eines Wirtschaftsgutes geltend gemacht werden:

 

Wenn ein neu angeschafftes Wirtschaftsgut noch vor dem 31.12.2015 in Betrieb genommen wird, kann zumindest noch eine Halbjahresabschreibung vorgenommen werden.

 

Achtung: Nicht die ganzen Anschaffungskosten bedeuten sofort ein Gewinnminus, sondern nur die Abschreibung!

 

Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) können jedoch bis netto EUR 400,00 sofort zur Gänze abgesetzt werden.

 

Sinnlose Investitionen – also solche, die sich nicht von selbst rechnen – sollten nie getätigt werden. Denn auch im besten Fall zahlt der Staat durch die Steuerersparnis nur 50% mit.

 

 

 

Allgemeine Steuertipps für „Einnahmen- Ausgaben- Rechner“:

 

Für „Einnahmen-Ausgaben-Rechner“ gilt das „Zufluss – Abfluss – Prinzip“. Nützen Sie dies aus!

Einnahmen und Ausgaben schlagen sich bei der Steuerbemessung erst im Zeitpunkt der Zahlung nieder: Bezahlen Sie deshalb SINNVOLLE Betriebsausgaben noch vor dem 31.12.2014, bzw. fakturieren Sie an sichere und vertraute Kunden, wenn es vertraglich vertretbar ist, erst am 31.12.2014 (damit erfolgt der Zahlungseingang erst im Jahr 2015).

 

Achtung: Werden Vorauszahlungen für Beratungs-, Bürgschafts-, Fremdmittel-, Garantie-, Miet-, Treuhand-, Vemittlungs-, Vertriebs- und Verwaltungskosten geleistet, die über das laufende und das folgende Jahr hinausgehen, sind diese auf den Zeitraum zu verteilen, den die Vorauszahlung betrifft.

 

Viele Neues, viele Veränderungen, aber machbar- Unternehmer sind ja flexible. Sind dennoch Fragen offen, rufen Sie uns einfach an.

In dem Sinne wünscht Siart & Team eine schöne Vorweihnachtszeit, schöne Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

 

Stand: 11/2015. Haftung ausgeschlossen.


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