Steuerplanung ist eine knochentrockene Arbeit! ... erzählt man uns immer wieder.

News

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Der „neue“ Kleinunternehmer

 

Seit 01.01.2017 gilt die neue Kleinunternehmerregelung, welche zwar keine neue betragsmäßige Grenze zur Inanspruchnahme vorsieht, sehr wohl aber eine deutliche Vereinfachung bei der Ermittlung der Bemessungsgrundlage.

 

Kleinunternehmer sind gemäß umsatzsteuerlicher Regelungen unecht steuerbefreit. Das bedeutet, dass diese Unternehmer steuerbare, jedoch steuerfreie Umsätze generieren, dafür im Gegenzug für sie aber keine Berechtigung zum Vorsteuerabzug besteht. Zusätzlich kommt ihnen auch keine Verpflichtung zur Einreichung von Umsatzsteuervoranmeldungen zu.

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Registrierkassenregistrierung

 

Ab 01.04.2017 müssen Registrierkassenbelege zusätzliche Daten enthalten – das wissen die meisten schon. Aber dafür ist vorher noch einiges zu erledigen!

  1. Die Registrierung Ihrer Registrierkasse                                                                                                       
  2. Die Registrierung einer Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit

Diese beiden Schritte sind eine wesentliche Grundlage für die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und vor allem dafür, dass Sie Sicherheit im Umgang mit der Finanz haben.

 

Bitte kontaktieren Sie dafür frühzeitig – am besten noch diese Woche – Ihren Kassenanbieter und lassen sich folgenden Informationen geben:

  • Ist Ihre Kasse internetfähig
  • Kann Ihre Kasse eine XML-Datei erstellen

 

  • Kassenidentifikationsnummer:
    • Bemerkung: Optional kann bei Verwendung mehrerer Kassen – von Ihnen frei wählbar – eine Bezeichnung zur einfacheren Wiedererkennung und Zuordnung in der Länge von bis zu 256 Zeichen eingegeben werden.   z.B. Kasse Filiale 1 oder Kasse Thaliastraße

 

  • Benutzerschlüssel AES-256: in der Länge von 44 Zeichen

 

  • Prüfwert für Benutzerschlüssel: 4-stelliger Code. Wenn die Kassensoftware einen Prüfwert zur Verfügung stellt, kann dieser eingegeben werden, um die korrekte Erfassung des Benutzerschlüssels AES-256 kontrollieren zu können.

 

  • Art der Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit:
      • Signaturkarte
      • eigenes Hardware-Sicherheitsmodul (HSM)
      • Hardware-Sicherheitsmodul eine Dienstleisters (HSM)
  • Vertrauensdiensteanbieter:
      • AT1 A-Trust
      • AT2 Global-Trust
      • AT3 PrimeSign
  • Seriennummer des Signatur- bzw. Siegelzertifikates

 

Sie haben alle Informationen aber keinen Finanzonlinezugang oder benötigen Hilfestellung? Wir unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Registrierung und können diese für Sie durchführen, bitte melden Sie sich bei Ihrem Mandantenbetreuer!

 

Sobald Ihnen diese Informationen vorliegen kommen Sie mit Ihrem Finanzonlinezugang zum nächsten Schritt – der Registrierung Ihrer Registrierkasse. Eine genaue Anleitung des Bundesministeriums finden Sie unter: https://finanzonline.bmf.gv.at/eLearning/BMF_Handbuch_Registrierkassen.pdf

 

Sie haben alle Informationen aber keinen Finanzonlinezugang oder benötigen Hilfestellung? Wir unterstützen Sie selbstverständlich gerne bei der Registrierung und können diese für Sie durchführen, bitte melden Sie sich bei Ihrem Mandantenbetreuer!

 

Fasching: Der Staat braucht Geld!

 

Faschingsglosse: Erweiterte Aufzeichnungspflichten – Der Staat braucht Geld!

 

Sollten Sie ob dieser Feststellung überrascht sein, lesen Sie bitte nicht weiter. Es könnte Ihnen den Tag verderben.

 

Seit jeher ist seitens des Gesetzgebers Erfindungsreichtum aber auch bei den ausführenden Finanzbehörden Spitzfindigkeit gefragt, wenn es gilt die in Vorwahlzeiten als Wahlzuckerl verteilten und sohin selbst verursachten Budgetlöcher nach der Wahl vom Steuerzahler wieder stopfen zu lassen. weiterlesen…

 

Weihnachtsferien 24.12.16 bis 1.1.17

 

Wir freuen uns schon darauf, die „stillen“ Tage mit Freunden und der Familie zu verbringen.

 

Von Samstag, den 24.12.2016 bis Sonntag, den 01.01.2017 sind wir  ganz still.

 

Ab Montag, den 02.01.2017 sind wir gerne wieder persönlich für Sie da!

 

 

Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage!

 

 

 

Praxisworkshop Gutachten – Nutzen & Jahresabschluss

 

 

Prof. Mag. Rudolf Siart bietet am 2. November 2017 und 10. November 2018 in Kooperation mit ARS jeweils einen ganztägigen Praxisworkshop zum Thema Bilanzen, Jahresabschluss und Gutachten an.

 

 

Zielgruppen:

  • RechtsanwältInnen
  • RechtsanwaltsanwärterInnen
  • UnternehmensjuristInnen
  • StaatsanwältInnen
  • RechtsplegerInnen
  • RichterInnen

 

Den Flyer mit allen Inhalten des Workshops und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website von ARS.

 

Rechtsformwahl nach der Steuerreform

 

Lohnt sich nach der Steuerreform ein Wechsel von GmbH zu Einzelunternehmen, KG und OG oder umgekehrt?

 

 

Das kommt – natürlich – darauf an.

Durch die Steuerreform 2015/16 wird bei der GmbH die Ausschüttung des Gewinns an die Gesellschafter ab 2016 mit 27,5% KESt statt bisher 25% besteuert. Die Körperschaftsteuer, also die Besteuerung des Gewinns auf Ebene der Gesellschaft bleibt bei 25%. Damit steigt die Gesamtsteuerbelastung bei voller Gewinnausschüttung bei der GmbH von bisher auf 43,75% auf 45,63%.

 

Zusätzlich sinkt durch Absenkung der Tarife und Veränderung der Stufen bei der Einkommensteuer die Steuerbelastung beim Einzelunternehmen.

Damit wird das Einzelunternehmen interessanter, die GmbH ein Stück weit unattraktiver. Lohnt sich deswegen ein Wechsel der Rechtsform aus rein steuerlicher Sicht? Klar: es gibt auch andere Gründe, die weiterhin für die GmbH sprechen.

 

Tipp: Für eine 2016 wirksame Umgründung ist – bei Bilanzstichtag 31.12. – bis zum 30.09.2016 Zeit! Weicht das Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr ab, muss die Umgründung innerhalb der ersten 9 Monate nach Bilanzstichtag erfolgen. – Es ist also noch etwas Zeit zum planen!

 

Bei welchem Ergebnis ist welche Rechtsform günstiger?

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Die “Krux” mit den Barzahlungen

 

Aufgrund eines Wasserschadens in seinem Büro beauftragt Bauunternehmer Huber umgehend einen Installateur. Nach Behebung des Schadens begleicht Huber die Rechnung sogleich in bar (Nettobetrag EUR 600,-).

 

Des Weiteren beschäftigt Herr Huber in seinem Unternehmen zwei Sekretärinnen, Frau R und Frau S, wobei Frau R auch für die Reinigung im Büro zuständig ist. Da beide dringend Geld benötigen, bitten sowohl Frau R als auch Frau S Herrn Huber um einen Lohnvorschuss. Dieser gewährt den Vorschuss ohne Zögern in bar.

 

Ein Szenario, welches im täglichen Leben durchwegs vorkommen kann – doch es birgt wesentliche Risiken für Herrn Huber.

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“Schwimmanleitung” für Unternehmer

 

 

Steuerreform: Gesetzesflut überschwemmt Österreich


Gut gelaunt öffnet der Gemüsehändler Huber am Rosenmontagmorgen sein Geschäftslokal und wird bereits an der Tür von einem riesigen Wasserschwall begrüßt. Ein Wasserrohrbruch reißt ihn feucht – und gar nicht fröhlich – aus seiner Faschingsstimmung. In der ersten Panik bringt er Computer, Registrierkasse und Waren soweit wie möglich in Sicherheit und ruft den nächstgelegenen, ihm jedoch völlig unbekannten Installateur F. um Hilfe. weiterlesen…

 

Tipps zum Jahreswechsel 15/16

 

Alle Jahre wieder! – Fünf vor Zwölf- Tipps zum Jahreswechsel

 

Weil die Uhr nicht 13 schlägt. Nicht nur das Wetter im heurigen Sommer hat es geschafft, nein auch unsere Regierung hat es geschafft, uns zum Schwitzen zu bringen. Viele Neuerungen, viele Erlässe, viele Gesetzesänderungen, viele Fragezeichen. Wo gibt es jetzt noch Handlungsspielraum, was ist im Jahr 2015 noch zu beachten.

 

2015 war ein Jahr der Veränderungen. Siart & Team sorgt für einen klaren Durchblick. Einiges ist Ihnen bereits bekannt, manches mag neu für Sie sein. Was ändert sich steuerlich nun? Wir setzen uns damit auseinander und überlegen, was getan bzw. wie wir die Änderungen und deren Folgen, mit bestmöglichem Ausgang für Sie, gestalten können.

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Registrierkassenpflicht – mögliche Strafen

 

„G‘scheiter rechtzeitig in eine Registrierkasse investieren, als eine finanzstrafrechtliche Ordnungswidrigkeit zu riskieren.“

 

 

Alleine aus Sicht der möglichen finanzstrafrechtlichen Konsequenzen fällt die Entscheidung für die Anschaffung einer Registrierkasse – wenn auch oft widerwillig – leichter. Der folgende Beitrag bietet einen Überblick darüber, mit welchen Konsequenzen man bei Nichtbeachtung der Registrierkassenpflicht ab dem 1.1.2016 rechnen muss.

 

Jeder, der ab dem 1.1.2016 einen Jahresumsatz von insgesamt EUR  15.000,00 und Barumsätze in Höhe von mindestens EUR 7.500,00 aufweist, ist verpflichtet, „alle Bareinnahmen“ mit einer Registrierkasse „einzeln zu erfassen.“ (§ 131b Abs 1 Z 1 und Z 2 BAO).

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Symposium – Qualität, Rechtssicherheit & Haftung

 

 

Symposium Buchsachverständige, 2015. PDF download (4 MB)

 

Qualität, Rechtssicherheit & Haftung

Die Arbeit der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und Buchsachverständigen

 

“Wien (OTS) – Ca. 100 Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte und Buchsachverständige diskutierten kritisch beim Symposium des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen, Landesverband Wien, Niederösterreich und Burgenland.

 

Auf Initiative des Buchsachverständigen Prof. Mag. Rudolf Siart veranstaltete der Hauptverband der Gerichtssachverständigen, Landesverband Wien, NÖ und Bgld. am 29. Oktober 2015 im Festsaal des Justizpalastes ein interdisziplinäres Symposium zum Thema „Die Arbeit der Richter, Staatsanwälte und Buchsachverständigen“. Schwerpunkte dieser mit fast 100 teilnehmenden Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten und Sachverständigen hervorragend besuchten Diskussionsveranstaltung waren die Themenkomplexe Qualität, Rechtssicherheit und Haftung.

 

Das Seminar wurde vom Präsidenten des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen, Landesverband Wien, NÖ und Bgld, Hon.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Kurt Judmann eröffnet. Er wies auf die Bedeutung der Qualitätssicherung für die Tätigkeit der rd. 8000 Sachverständigen hin, die in den Landesverbänden organisiert sind. Besonders bei den in Wirtschaftsverfahren tätigen Sachverständigen hat die Sicherung der erforderlichen Qualität wegen der zunehmenden Komplexität der Sachverhalte einen hohen Stellenwert.

 

„Es gilt die Kommunikation aller an Zivil- und Strafverfahren beteiligten Akteure zu optimieren“, „und andererseits auch den Austausch über aktuell strittige Themen und in der Öffentlichkeit missverstandene Fragen zu vertiefen“ betonte eingangs auch Siart.

 

Mag. Eva Marek, Leiterin der Oberstaatsanwaltschaft Wien, gratulierte eingangs den Veranstaltern zur mutigen Entscheidung, gerade auch Missverständnisse und Ärgernisse anzusprechen und beleuchtete die jüngste Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs, deren Thema natürlich auch der Sachverständige als „Zeuge der Anklage“ sein müsste.

 

Der Präsident des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen, Vis.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Matthias Rant kritisierte, dass in den letzten Jahren das Bild der Justiz und der Sachverständigen in den Medien zu Unrecht gelitten habe, weil Vieles nur aus dem Zusammenhang gerissen dargestellt worden sei. Schließlich warnte Rant davor, dass ein überzogenes Sparen im Justizbereich letztlich auch Auswirkungen auf die Stabilität und Qualität dieser Säule der Republik haben muss.

 

Staatsanwalt Mag. Michael Radasztics, Co-Leiter der Wirtschaftsgruppe der Staatsanwaltschaft Wien, sprach in seinem Impulsreferat ebenfalls das systematische „Anpatzen“ von Staatsanwälten und Sachverständigen in jüngster Zeit an, und zeichnete in seinem Eingangsstatement ein eher düsteres Bild von der aktuellen öffentlichen Meinung gegenüber dem Justizwesen. „Ziel der Staatsanwaltschaft ist es jedoch nicht, Menschen einzusperren, sondern das Finden der materiellen Wahrheit.“ Dazu bedarf es Experten und Sachverständige.

 

Dr. Gernot Kanduth, Vizepräsident der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter, referierte zum Einstieg seine Praxissicht auf die Sachverständigentätigkeit als Richter des Landesgerichts Klagenfurt. Dabei benannte er die Schwierigkeit des mit Rechtswissen ausgestatteten Richters, speziell in der ersten Instanz auch das für die Aufklärung eines Sachverhalts notwendige Fachverständnis aufzubringen. Hieraus ergibt sich der Bedarf an externer Hilfe. Sehr deutlich sprach Dr. Kanduth die Aufgabenverteilung zwischen Richterinnen und Richtern und Sachverständigen an: Die Beweiswürdigung und das Lösen von Rechtsfragen sind dem Gericht vorbehalten, Pflicht des Sachverständigen ist es insbesondere, in verständlicher Sprache Erfahrungssätze zu vermitteln und fachlich fundierte Schlussfolgerungen darzulegen.

 

Mag. Johann Guggenbichler, Richter des Oberlandesgerichts Wien, widmete sich in seinem Vortrag der Haftungsproblematik der Sachverständigen, zumal in letzter Zeit immer öfter von Beschuldigten und Angeklagten zivilrechtlich gegen staatsanwaltlich oder gerichtlich bestellte Gutachter auf Schadenersatz geklagt wurde. Dabei ging er speziell auf den heranzuziehenden Sorgfaltsmaßstab und die Wichtigkeit einer einwandfreien Dokumentation und Begründung der Methode ein. Weiters betonte er, wie wichtig die Verständlichkeit des Gutachtens sei: „Unverständliche aber richtige Gutachten sind eigentlich falsch, wenn sie nur missverstanden werden können.“

 

Ein weiteres heißes Eisen – den Gebührenanspruch – griff Dr. Alexander Schmidt, Vizepräsident des Handelsgerichts Wien, in der Folge auf.
Für Unruhe sorgen derzeit in ganz unterschiedliche Richtungen gehende Gerichtsentscheidungen über den Ersatz der Kosten der von Sachverständigen beigezogenen Hilfskräfte. Hier gibt es derzeit keine Planungssicherheit. Zahlreiche Sachverständige überlegen, keine gerichtlichen Aufträge mehr anzunehmen, da mitunter nur die bloßen Lohn- und Lohnnebenkosten der Hilfskräfte ersetzt werden, während in komplexen Großverfahren Hilfskräfte oft monatelang, manchmal sogar jahrelang zu vollen betriebswirtschaftlichen Kosten beschäftigt werden müssen.

Dies bedeutet in der Praxis aber, dass der beauftragte Buchsachverständige wirtschaftlich unvernünftig handeln muss, um mit Hilfskraftunterstützung Gutachten binnen angemessener Frist fertigstellen zu können. Es herrscht Einigkeit, dass das noch vom allein tätigen ausgehende GebAG 1975 einer dringenden Anpassung an die aktuellen Rahmenbedingungen von komplex gewordenen Gutachten in Wirtschafsverfahren bedarf.

 

Staatsanwalt Mag. Michael Radasztics skizzierte die Erwartungen der Staatsanwaltschaft an den Buchsachverständigen. Dabei stellte er die beiden Idealtypen der Arbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Sachverständigen, „Black Box“ versus „aktive Einbindung Mitarbeit des Sachverständigen“, im Lichte der jüngsten VfGH-Entscheidung (der Sachverständige als „Zeuge der Anklage“) dar. Ebenso betonte Mag. Radasztics, dass die Qualität aus Sicht des Adressaten nicht zwingend mit dem Seitenumfang des Gutachtens wächst, sondern von einer klaren und verständlichen Sprache abhängig ist. Ebenso machte er klar, dass es trotz regelmäßiger medialer Vorwürfe für die Staatsanwaltschaft keine „Wunschergebnisse“ gibt, sondern Sachverständige aus Sicht der Staatsanwaltschaft nach dem Grundsatz „was wiegt’s, das hat’s“ ihre Gutachten erstellen sollen.

 

Der Buchsachverständige Dr. Thomas Keppert sprach das aus seiner Sicht schwierige Verhältnis von Auftrag, Gutachten und Anklageschrift an. Mitunter sind Gutachtensaufträge nicht ausreichend bestimmt, auch weil dem Auftraggeber das Spezialwissen fehlt. Hier ist eine frühzeitige Kommunikation zwischen Staatsanwalt bzw. Gericht und Sachverständigem hilfreich. Ebenso wünschte sich Dr. Keppert ein Mehr an Kommunikation nach Erstattung des Gutachtens, insbesondere für die Vorbereitung des Sachverständigen auf die etwaige Hauptverhandlung.

Weiters sprach er die bei Wirtschaftsdelikten besonders ausgeprägte Schwierigkeit an, dass der Sachverständige von Gesetzes wegen keine Beweiswürdigung vornehmen und keine Rechtsfragen lösen darf und soll, da dies dem Staatsanwalt bzw. Gericht vorbehalten ist. Jedoch ist die Feststellung zB der betriebswirtschaftlichen (Un-)Sinnhaftigkeit einer Unternehmerentscheidung immer auch ein Stück weit eine Beurteilung zur subjektiven Tatseite und auch von gemischten Rechtsfragen.

 

Zum Abschluss betonte Mag. Rudolf Siart, Buchsachverständiger, dass bei hochkomplexen Themen zwei Gutachter durchaus zu zwei zumindest teilweise verschiedenen Befunden kommen und dennoch der Sache dienen können. Dies bedeutet aber für die Gerichtsverhandlungen mehr Diskussionen über Sachfragen. Entscheidend sind aus seiner Sicht eine klare und verständliche Formulierung, die Nachvollziehbarkeit der Gutachten und eine profunde Begründung der gewählten Methode – nicht nur aus Gründen der Haftung.
Weiters zeigte Mag. Siart anhand von Praxisfällen zu Fragen des Schadenersatzes, der Unternehmensbewertung und der Zahlungsunfähigkeit auf, dass betriebswirtschaftlich unverständliche und stark zu kritisierende Herangehensweisen von Sachverständigen tatsächlich eklatante Ergebnisunterschiede mit sich bringen können und nicht zur Wahrheitsfindung beitragen.

Zuletzt sprach er potenzielle Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit teilweise unbestimmten Gesetzesbegriffen in den neuen Bilanzstrafrechtsbestimmungen (§§ 163 a – d StGB) an, die durch Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs zu klären sein werden.

 

Bei der anschließenden Diskussion konnten weitere – mit klaren Worten offen angesprochene –Anwenderfragen diskutiert werden. Rundum eine Veranstaltung mit hohem Praxisbezug!”

 

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20151104_OTS0163/qualitaet-rechtssicherheit-haftung

 

Die Registrierkassenpflicht – Wohl oder Übel?

 

Auf einen ersten Blick erscheint die Einführung der Registrierkassenpflicht als eine weitere auferlegte Last des Fiskus für Klein- und Mittelbetriebe. Stimmt auch. Denn bis 01.01.2016 müssen, mit vereinzelten Ausnahmen, Betriebe die überwiegend Barumsätze erzielen (§131b BAO) und pro Jahr über EUR 15.000,00 Nettoumsätze erwirtschaften Ihre Umsätze mittels einer Registrierkasse aufzeichnen. Das heißt, der Großteil der Unternehmen ist von der Änderung betroffen und muss Aufzeichnungssysteme dahingehend anpassen.

 

Dies sieht zumindest der Entwurf der neuen Registrierkassensicherheitsverordnung (RKS-V) des BMF zu den technischen Einzelheiten für Sicherheitseinrichtungen in der Registrierkasse vor. Diese neue Verordnung bringt auch Änderungen in der (§132a) Bundesabgabenordnung (Regelungen für Aufzeichnungen) mit sich. Durch die technische Verordnung sind die Rahmenbedingungen und Funktionalitäten vorgegeben, die künftig Manipulationen von Registrierkassen verhindern sollen. Der Fiskus erhofft sich -verbunden mit der Belegerteilungspflicht- so Steuerhinterziehungen verhindern zu können.

 

Ist‘s nur eine Belastung oder bringt’s auch was? weiterlesen…

 

Steuerreform 2016 – heute steuern und planen!

 

 

Die langgezogene Steuerreformdebatte ist mit ihrem Nationalratsbeschluss Anfang Juli vorerst beendet, nun gibt es endlich verbindliche Regelungen. Die wichtigsten – und beeinflussbaren – Neuregelungen (In-Kraft-Treten grundsätzlich mit 1.1.2016) stellen wir hier in aller Kürze dar:

 

1. Tarifänderung Lohn- und Einkommensteuer

2. Topfsonderausgaben

3. Immobilien heuer verschenken oder verkaufen?

4. Besteuerung von Kapitalvermögen mit 27,5% & die richtige Rechtsform?

5. Gebäude-AfA

6. kapitalistische Mitunternehmer

7. Umsatzsteuer 13%

8. Anlaufverluste unbegrenzt

9. Betrugsbekämpfung – Bankgeheimnis, Registrierkassen und Belegerteilungspflicht

 

1. Tarifänderung Lohn- und Einkommensteuer

Statt bisher vier gibt es ab kommendem Jahr sechs Tarifstufen, von 0 bis 50%. Damit sinkt auch für alle Lohn- oder Einkommensteuerpflichtigen die Steuerbelastung. Der Eingangssteuersatz sinkt von derzeit 36,5 auf 25% ab 11.000 Euro p.a. Der Spitzensteuersatz von 50% greift erst ab 90.000 Euro (bisher 60.000).

Befristet für 2016 bis 2020 beträgt außerdem für Jahreseinkommen über 1.000.000 Euro der Spitzensteuersatz 55%.

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27,5% Dividenden-KESt, was ist zu tun

 

27,5% KESt – Ein Grund für vorgezogene (voreilige) Ausschüttungen? Eine Finanzierungsrechnung ist angezeigt

 

Am 31.03.2015 im Wirtschaftsblatt veröffentlicht

 

Mit der geplanten Steuerreform geht ab 2016 voraussichtlich eine Erhöhung der Kapitalertragsteuer für Dividenden (und wohl auch GmbH-Ausschüttungen) von derzeit 25% auf 27,5% einher. Damit scheint ein Vorziehen von Gewinnausschüttungen noch ins heurige Jahr auf den ersten, möglicherweise verstellten Blick hin, als logische Maßnahme. Immerhin würde das 2,5% „Ersparnis“ bringen. Bei einem zusätzlichen Ausschüttungsbetrag von 100.000 Euro nach Körperschaftssteuer (KöSt) schon heuer statt erst 2016 wären das schließlich 2.500 Euro.

Klingt simpel. Zu simpel?

 

Die interessante Frage lautet nämlich: schütte ich besser jetzt, fünf Jahre später oder gar nicht aus?

In aller Kürze: Schütte ich heuer erhöht aus, habe ich zwar 2,5% weniger Belastung als nächstes Jahr, aber die Verzinsung im Betrieb wäre in aller Regel besser. Bei zB 6% internem Zinsfuß sind 2.500 Euro schnell verdient. Und wenn der Betrieb fremdfinanziert ist, sind die Finanzierungskosten meist auch noch höher als 2,5% Einmalersparnis.

 

Erstens kann nur ausgeschüttet werden, was da ist. Die Bank gibt dem Betrieb vermutlich keinen kurzfristigen Kredit, bloß um eine Ausschüttung vorzuziehen. Und falls doch, kostet der Kredit natürlich auch – meistens mehr als 2,5%.

Damit kann also nur die bisherige Gewinnausschüttungspolitik verändert werden (statt zB 70% schüttet man heuer zB 90% aus), oder es geht an die Substanz. Natürlich wird niemand wegen einer Ausschüttung mit 2,5% Ersparnis das Unternehmen an den Rand eines negativen Eigenkapitals bringen.

Grundsätzlich können nur Geldmittel oder sonstiges Umlaufvermögen – also maximal der verfügbare Cash Flow – ausgeschüttet werden. Immer mit der Maßgabe, dass diese Vermögenswerte nicht (in absehbarer Zeit) im Betrieb benötigt werden und das Eigenkapital nicht gänzlich aufgezehrt wird – aber wer hat sowas schon? Und wenn Wertpapiere o.ä. verkauft werden, entstehen wiederum Transaktionskosten…

Auch wenn ein größerer Teil des heurigen Gewinns aus dem Unternehmen genommen wird, hat das jedenfalls einen Effekt auf die Finanzierung.

 

Zweitens ist heuer ausgeschüttetes, aber nächstes Jahr wieder im Betrieb benötigtes Geld nur noch zu drei Viertel da. Das vierte Viertel wurde ja heuer – sich zu früh freuend – dem Finanzminister als 25% KESt überwiesen. Finanziert die Bank aber ein neues Projekt wider Erwarten nicht – etwa weil die Kapitaldecke des Betriebs nun „dünn“ wirkt –, können eben nur noch 75% des ausgeschütteten Vorjahresgewinns wieder ins Unternehmen gesteckt werden. Klarer Fall von „dumm gelaufen“.

 

Und, drittens, ist eine streng nüchterne Investitionsrechnung immer eine gute Entscheidungshilfe.

Dazu ein Beispiel:

Vergleichen wir eine vorgezogene Ausschüttung von Gewinn in Höhe von 100.000 Euro, bei der nach Abzug von 25% KESt die verbliebenen 75.000 Euro auf ein Sparbuch mit 2% Verzinsung gelegt werden.

Alternativ dazu belassen wir die 100.000 Euro im Betrieb, wo die jährliche Rendite (interner Zinsfuß) 6% beträgt.

 

Es zeigt sich, dass bereits nach 2 Jahren die fiktive Steuerersparnis des Vorziehens weniger Ertrag hätte, als das weiter-im-Betrieb-arbeiten-lassen des Gewinns.

 

Siart-Tipp:

Der interne Zinsfuß bzw. die Rendite ist im Unternehmen in aller Regel deutlich besser als am privaten Sparbuch. Der 2,5%-Einmaleffekt zahlt sich bei mehrjähriger Rechnung also nicht aus. Der vermeintliche Effekt ist bei unserem Beispiel schon nach 2 Jahren mehr als verpufft!

Vor allem löst sich die vorgezogene Ausschüttung quasi in Luft auf, wenn in der Folge im Betrieb das Kapital für lukrative Projekte fehlt oder es nur zu höheren Kosten bei der Bank ausgeborgt werden kann!

 

Sie haben Fragen dazu? Kontaktieren Sie uns bitte!

 

Prof. Mag. Rudolf Siart,

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Wien,

Siart + Team Treuhand GmbH

1160 Wien

Thaliastraße 85

Tel: 4931399

Fax: 4931399/40,

e-mail: siart@siart.at

www.siart.at

Stand: 25.05.2015. Haftung ausgeschlossen.

 

Grunderwerbsteuer – Lohnt sich die Schenkung jetzt?

 

 

Mit uns können Sie rechnen!

zum Beispiel mit unserem Grunderwerbsteuer-Online-Rechner

 

Die bereits von vielen als fix erwartete Erbschaftssteuer ist wieder abgesagt worden, stattdessen sind eine Erhöhung der KESt auf Dividenden von 25 auf 27,5% und eine Reform der Grunderwerbsteuer geplant:

 

Bei innerfamiliären Erwerbsvorgängen soll die Bemessungsgrundlage vom günstigen Einheitswertsystem auf den Verkehrswert (=Marktpreis) der Immobilie umgestellt werden. Soweit so schlecht. Da aber auch die Änderung des Steuersatzes geplant ist, kann nicht pauschal gesagt werden, ob die Grunderwerbsteuer im Einzelfall steigt oder sinkt.

 

Alte Regelung

Geplante Neuregelung (Inkrafttreten 2016?)

Innerfamiliär

2,0% vom 3-fachen Einheitswert,

0,5% für 0-250.000 Euro

2,0% für 250.001-400.000 Euro

3,5% für über 400.000 Euro,

berechnet vom Verkehrswert

außerfamiliär

3,5% von der Gegenleistung oder vom gemeinen Wert

bisherige Regelung bleibt.

 

Damit kann es bei Immobilien, bei denen der Verkehrswert nicht mehr als das 12-fache der Einheitswerte beträgt, sogar günstiger werden. Vorausgesetzt, der Verkehrswert ist im niedrigeren Bereich – Richtwert für die Grenze: 250.000 Euro (bei 5-fachem EHW sogar bis 400.000 Euro Verkehrswert)

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Kommt die Erbschaftsteuer? Lohnen sich Panikhandlungen?

 

Update 17.03.2015: Schnellschüsse hätten sich wohl – wie von uns gewarnt – nicht ausgezahlt…

Ob die 2008 wegen Verfassungswidrigkeit aufgehobene Erbschaftssteuer wieder eingeführt wird ist eine Sache für Wahrsagerinnen. Und Panikhandlungen auf Basis von Kaffeesudlesen lohnen sich selten.

Daher betrachten wir die ganze Sache nüchtern-betriebswirtschaftlich: was ist realistisch, was würde passieren, wer muss sich fürchten?

Erbschaftssteuerpläne: ÖVP – keine Erbschaftssteuer. SPÖ: mit Freibetragsgrenze von 1.000.000 Euro pro Erben, ÖGB: 150.000 bis 300.000 Euro Freibetrag. Allenfalls mit Einbeziehung der Stiftungen durch einen fingierten Erbfall alle 30 Jahre.

Gehen wir von der wahrscheinlicheren Variante einer Erbschaftssteuer mit einem Freibetrag von 1.000.000 Euro pro Erben aus.

 

 

Tabelle: Siart+Team.

Legende:Ein Auswandern nach Deutschland rechnet sich aus erbschaftssteuerlicher Sicht ab einer Erbsumme von 2.250.000 Euro allmählich, darunter ist Österreich wohl auch in Zukunft günstiger.

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Faschingsmeldungen – Höchstrichter, Hunde und Heißwassertrinken

 

Weltbewegende Steuerfragen.

Daran, dass die österreichischen Höchstgerichte immer wieder Rechtsfortbildung betreiben (müssen), weil der Gesetzgeber zuweilen sehr träge ist, hat man sich ja schon gewöhnt. Man denke nur an die zahlreichen Gesetzesaufhebungen und halbherzigen Reparaturen bei den Einheitswerten. Oder an die fehlende gesetzliche Definition der Zahlungsunfähigkeit. Oder an Kärntner Ortstafeln, oder ganz aktuell: Adoptionsrechte.

Hin und wieder müssen aber selbst Themen wie kranke Hunde oder heißes Wasser vor die Höchstgerichte.

 

Der VwGH, kranke Freizeithunde und Immanuel Kant

Ein Hundehalter wollte die Behandlungskosten für seinen Hund als außergewöhnliche Belastung bei der Einkommensteuererklärung geltend machen.

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Einstein und der Unternehmenswert

 

 

zur PDF-Version dieses Textes

 

In der modernen Unternehmensbewertung sind Substanz- und Vermögenswerte eines Unternehmens weitestgehend irrelevant. Fast! Denn stellt man gedanklich eine Parallele zu Einsteins berühmter Relativitätstheorie und der Formel

E = mc² 

her, wobei E der Ertrags – oder Unternehmenswert und m die Masse – sprich: die Vermögensmasse eines Unternehmens sein soll, so kann ein Ertragswert E nur dann entstehen, wenn die Vermögensmasse m beschleunigt (c²) – oder betriebswirtschaftlich ausgedrückt für den Umsatzprozess eingesetzt – wird.

 

Paradox mutet auf den ersten Blick daher an, dass im Rahmen der modernen Bewertung scheinbar nur jenes Vermögen in den Unternehmenswert mit einfließt, welches gar nicht benötigt wird – also nicht betriebsnotwendig ist – und somit eigentlich „unbeschleunigt“ brach liegt. Der Grund scheint bei näherer Betrachtung aber einleuchtend:

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Siart+Team News Dezember 2014

 

Die Themen diesmal:

Aktuelle Gesetzesänderungen und -vorhaben,

Vermietung & Liebhaberei,

Keine Gegenleistung bei Spenden,

HFU-Liste ab 1.1.2015,

Sozialversicherung der Selbständigen (GSVG),

In welcher Höhe dürfen Sie steuerfrei schenken?

Wissen ist Macht – Wissen teilen, ist die Zukunft

Zur Oktoberausgabe hier klicken!

 

Siart+Team News Oktober 2014

 

In dieser Ausgabe: Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping, Herstellerbefreiung, Arbeitszeitaufzeichnungen und Lohnkonto, Regelbedarfssätze für Unterhalt, Strafzuschläge bei der GSVG-Versicherung vermeiden,…

Zur Oktoberausgabe hier klicken!

 

Siart+Team News September 2014

 

Unsere Themen:

steuerfreier Hauptwohnsitzverkauf?, Besteuerung von freiwilligen Abfertigungen, Gründungsprivileg bei der GmbH, Pensionskontorechner, nachhaltige Stromerzeugung, interne Kommunikation verbessern.

Zu den Siart+Team News September 2014 mit diesen Themen.

 

Siart+Team News August 2014

 

Themen diesmal: Abrechnung von Reisen, GmbH Generalversammlung, Handwerkerbonus, Betriebshilfe, passende Mahnschreiben, und ein Update zum Pendlerrechner.

Klicken Sie zu den Siart+Team News August 2014!

 

Open House Nachlese

 

Wo sich Wirtschaft und Spitzensport treffen: Prof. Mag. Rudolf Siart lud zum Open House ins neue Büro in Ottakring

 

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Siart + Team

ab sofort in der Thaliastraße 85!

 

 

„Nicht nur beraten, sondern coachen – in der Wirtschaft wie im Sport“, so lautet das Motto von Mag. Rudolf Siart, der vor wenigen Tagen durch Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek mit dem Berufstitel „Professor“ ausgezeichnet wurde.

 

 

Als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Gutachter, Buchautor und Ex-Hammerwurf-Nationaltrainer bringt Mag. Rudolf Siart einen reichen Erfahrungsschatz für seine Klienten ein. Am 26. Juni lud er Mandanten und Freunde aus Wirtschaft und Sport zur Eröffnung des neuen Bürostandortes. Rund 150 Gäste kamen, konnten unterschiedliche Fachvorträge verfolgen und feierten bis in die späten Abendstunden.

 

 

Wenn Radrennfahrer „tief greifen“

 

In den Gesprächen ging es auch um die vielen Parallelen zwischen Spitzensport („die schönste Nebensache der Welt“, wie Rudolf Siart in seiner Begrüßung betonte) und Wirtschaft. So erzählte Wolfgang Konrad, Organisator des Wien Marathon, was Radsportler damit meinen, wenn sie im Zielsprint „tief greifen“ – nämlich den Lenker in der Unterposition greifen um eine optimale Aerodynamik und Kraftübertragung im Zielsprint zu haben und die letzten Reserven aus sich herauszuholen – und wie er dieses Bild für seine Tätigkeit als Manager verwenden kann. Bezirksvorsteher Franz Prokop freute sich besonders, dass ein Beratungsunternehmen wie Siart + Team, das dem Bezirk seit 30 Jahren verbunden ist, auch weiterhin unbedingt in Ottakring bleiben möchte. Dies ist eine schöne Bestätigung für die erfolgreiche Belebung des Bezirkes.

 

Wirtschafts-, Kultur- und Sportprominenz gratulierten

 

Beim Open House gratulierten neben etlichen zufriedenen Mandanten unter anderem: Franz Prokop, Bezirksvorsteher des 16. Bezirks, Dr. Caspar Einem, Bundesminister a.D. für Inneres sowie Wissenschaft und Verkehr, Wolfgang Konrad, Organisator des Wien Marathons, Dr. Mathias Rant, Präsident des Hauptverbandes der Gerichtssachverständigen Österreichs, Achim Benning, ehemaliger Direktor des Wiener Burgtheaters, Zehnkampf-Ass Dominik Distelberger und Marcos Nader, österreichischer Profiboxer und ehem. EU-Meister im Mittelgewicht.

 

   

 

Bildnachweis: Quelle: Siart + Team, Foto: Neubauer

 

 

OPEN HOUSE am 26.6.

 

Sehr geehrte Geschäftspartner,

liebe Freunde von Siart + Team!

 

Wir sind übersiedelt!

Einladung zum OPEN HOUSE am Donnerstag, den 26. Juni, 10 bis 20 Uhr

Siart + Team wurde vor bald  30 Jahren in Ottakring gegründet. Dank Ihnen – unseren treuen Klienten, Partnern und Freunden – sind wir beständig gewachsen. Der gemeinsame Weg bisher war ein erfolgreicher – herzlichen Dank dafür!

 

Auf unsere Ottakringer Wurzeln sind wir stolz. Daher haben wir unseren neuen, größeren Standort wieder im 16. Bezirk gesucht und auch gefunden. Wir zeigen Ihnen sehr gerne unsere neue Kanzlei und laden Sie herzlich ein zum

 

 

OPEN HOUSE

am Donnerstag, den 26. Juni 2014, von 10 bis 20 Uhr

in der Thaliastraße 85, im Herzen Ottakrings

 

 

Erleben Sie mit uns die inspirierende Atmosphäre des neuen Standortes, die frischen Wind und Dynamik für die Beratung und Zusammenarbeit mit Ihnen schafft. Bringen Sie auch Ihre Freunde mit, damit wir gemeinsam unser neues Büro mit Leben und Kreativität füllen.

 

 

Herzlichst

Siart + Team

 

 

 

 

Siart + Team Treuhand GmbH

Thaliastraße 85

1160 Wien

 

Wir sind übersiedelt! Neue Adresse. Bewährter Spirit.

 

 

 

Nach fast 25 Jahren haben wir uns von den Räumlichkeiten in der Enenkelstraße verabschiedet, die schon etwas ins Graue gekommen sind.

Wenngleich Patina etwas sympathisches ist, freuen wir uns über unser neues Büro, das wie maßgeschneidert zu uns passt:

 

  • Mehr Freude und noch mehr Motivation bei uns.
  • Noch mehr Servicequalität für Sie.
  • Überzeugen Sie sich selbst – kommen Sie vorbei, bringen Sie doch gleich Freunde und Bekannte mit.

 

Seit 22. April 2014:

Thaliastraße 85

1160 Wien

 

 

 

 

 

 

Hier sehen Sie unsere Umzugsroute! 

 

 

 

Sie finden uns ab dem 22.04.2014 in 1160 Wien, Thaliastraße 85.

Mailadressen siart@siart.at und Telefon 493 13 99-0 (sowie Durchwahlen) bleiben gleich!

 

Sachbezugswerte erhöht

 

Mit 1. März 2014 steigen die Sachbezugswerte für die Privatnutzung von Dienstautos. Der Höchstbetrag steigt von 600 auf 720 Euro, der maximale kleine Sachbezug von 300 auf 360 Euro.

 

Mehr dazu und zu allen weiteren März-News finden sie bei den Siart+Team-News!

 

Siart+Team News Jänner 14

 

In unserer aktuellen Ausgabe lesen Sie, was sich steuerlich mit 1.1.2014 geändert hat, was es mit der Überbrückungshilfe auf sich hat, und worauf beim beim PKW-Sachbezug zu achten ist.

 

Außerdem erklären wir was Supply Chain Management ist – und was es bringen kann.

 

Zu den Siart+Team News Ausgabe Jänner 2014 !

 

Neuer Nebentätigkeiten-Rechner

 

Sie sind in einem Dienstverhältnis tätig und planen nun, sich zusätzlich selbständig zu machen?

 

Mit dem Siart+Team Nebentätigkeiten-Rechner können Sie vorab die anfallenden Sozialversicherungs- und Einkommensteuerbeträge abschätzen. Und auch, wie viel am Ende übrig bleibt!

 

Hier gehts zum Nebentätigkeiten-Rechner!

 

Jahreswechsel 2013-2014

 

Was ändert sich ab 2014?

(vorbehaltlich etwaiger Sparpakete)

 

weiterlesen…

 

Neuregelungen für Pendler

 

In einem Beitrag für das Gründercenter der ERSTE Bank haben wir uns die ab dem nächstem Jahr gültige Pendlerverordnung angesehen.

 

Zum Artikel Pendlerverordnung

 

Siart+Team News Oktober 2013

 

In unserer Oktoberausgabe finden Sie u.a. folgende Themen:

  • Lohnt sich eine Absenkung des Stammkapitals bei GmbHs?
  • Immobilienvermietung: Wann ist eine Prognoserechnung erforderlich?
  • Besteuerung beim Unternehmensverkauf
  • Kundenbeziehungen – was kommt nach dem Verkauf?

Zu den Siart+Team News im Oktober!

 

Informationsplattform für Ärzte gestartet!

 

 

www.arzt-steuer.at ist online!

 

Siart+Team hat soeben eine neue Informationsplattform für Ärzte und Ärztinnen gestartet. Darauf sind die wichtigsten Informationen zum Wohlfahrtsfonds, zu Sonderklassegeldern, zur Frage “Ordinationskauf oder Miete?” usw. in einfacher Sprache aufbereitet.

 

Außerdem hat Siart+Team spezielle Onlinerechner für Ärzte entwickelt! Auch diese Tools finden sich auf www.arzt-steuer.at.

 

Siart+Team im Wirtschaftsblatt

 

 

Ein Beitrag von Rudolf Siart zur eben beschlossenen GmbH light ist am Mittwoch 10.07.2013 im Wirtschaftsblatt erschienen.

 

Zum Wirtschaftsblatt Artikel.

 

GmbH light – was ist wirklich drinnen?

 

 

Mit 1.7.2013 soll – so ist es zumindest der Plan der zuständigen Ministerien – die GmbH light eingeführt werden. Im Moment befindet sich der Gesetzesentwurf in der Begutachtungsphase. Der Vollständigkeit halber sei angemerkt, dass es zu diesem Thema schon viele Vorhaben gab, diesmal scheint es aber ernst zu werden…

 

Daher lohnt es sich, einen genaueren Blick ins Detail zu werfen.

Vorab: Günstiger wird die Gründung, im laufenden Betrieb wird die GmbH light nicht wirklich billiger! weiterlesen…

 

Sportportal sport-steuer.at neu gestartet

 

Wir haben unser Informationsportal für Sportler und Sportler, Trainer, Schiedsricher usw. neu überarbeitet und mit vielen neuen Inhalten ergänzt!

Außerdem ist ab sofort ein Fitness-Check für Sportvereine zum Pauschalpreis möglich!

Mehr dazu auf www.sport-steuer.at!

 

 

Neues bei der Pendlerpauschale

 

Ende Februar wurden vom Gesetzgeber einige Änderungen bei der Pendlerpauschale beschlossen. Darunter die Ausweitung auch auf Teilzeitkräfte sowie der zusätzliche Pendlereuro.

 

Außerdem können vom Jobticket nun auch jene profitieren, die keinen Anspruch auf Pendlerpauschale haben.

 

Alles nähere dazu finden Sie auf im Bereich Autos & Reisen unter Pendlerpauschale!

 

Siart+Team News März

 

Diesmal geht es in unseren Siart+Team News des Monats März um

 

- Unterstützungsmöglichkeiten bei der Unternehmensgründung,

 

- Änderungen bei den Sachbezügen,

 

- einen kurzen Überblick über die Unterschiede von SOLL und IST Besteuerung bei der Umsatzsteuer und die seit heuer gültige Änderung beim Vorsteuerabzug in diesem Zusammenhang sowie

 

- um eine aktuelle Erkenntnis des UFS Feldkirch, der Geschäftsführern die Vertreterpauschale versagt.

 

Siart+Team News Februar

 

In der Februarausgabe finden Sie Beiträge zu den Themen

Gastgewerbepauschalierung,

Grunderwerbsteuer bei Einheitswertbemessung verfassungswidrig,

sowie zu den geplanten Erhöhungen bei der Pendlerpauschale und zum steuerfreien Jobticket.

 

Elektronische Rechnungen – Was ist zu beachten?

 

Seit heuer entfällt bei elektronischen Rechnungen der Zwang zur Verwendung einer digitalen Signatur.

Dafür gibt es ein paar andere Dinge (neu) zu beachten – sowohl bei Ausstellung als auch bei Erhalt von elektronischen Rechnungen.

 

In der November-Ausgabe unserer News finden Sie alle Infos zur Elektronischen Rechnung,

Mag. Rudolf Siart hat außerdem im Wirtschaftsblatt ein paar Problembereiche aufgezeigt!

 

Neue Gastgewerbepauschalierung ab 2013

 

Seit Jahresbeginn ist an Stelle der bisherigen Gewinnpauschalierung – sie wurde vom VfGH wegen Verfassungswidrigkeit aufgehoben – eine Neuregelung in Kraft.

 

Lesen Sie hier in zwei Artikeln das Wichtigste dazu!

Gastgewerbepauschalierung Neu ab 2013 – Teil1 (PDF)

Gastgewerbepauschalierung Neu ab 2013 – Teil2 (PDF)

 

Rechnen Sie auch mit unserem Vergleichsrechner, was die Neuregelung für Ihren Gastronomiebetrieb bedeutet!

Gastgewerbepauschalierung – Vergleichsrechner (Excel-Datei)

 

Sie haben Fragen dazu?

Rufen Sie uns an, und vereinbaren Sie gleich eine kostenlose Erstberatung!

 

Die neue Verordnung im Originaltext: VO BGBL II 2012/488 (PDF).

 

Siart+Team News Jahreswechsel 12/13

 

Themen:

Gewinnfreibetrag noch heuer ausnutzen

Allgemeine Tipps zum Jahresende

Immobilien & Wertpapiere

Kinderbetreuung

SV-Werte 2013

Elektronische Rechnungen

Neuerungen bei der Umsatzsteuer

Grundbuchgebühren

Steuerfreies für Mitarbeiter & Weiteres

 

Siart+Team News Jahreswechsel 2012/13 downloaden (PDF-Datei, ca. 1,8 Mb)

 

Siart+Team News Herbst 2012

 

Themen:

AUVA-Zuschuss bei Krankheit oder Unfall von Dienstnehmern,

Änderungsbedarf bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung?

Auflösungsabgabe

Fahrtenbuch

 

Siart+Team News Herbst 2012 downloaden (PDF-Datei, ca. 0,3 Mb)

 

 

Handbuch des Buchsachverständigen

 

Praxisleitfaden für Gutachten im Zivil- und Strafverfahren

Von:
Rudolf Siart (Hrsg.)
Gerhard Pohnert
Helge Eckert

 

Das Handbuch des Buchsachverständigen komprimiert das notwendige Praxiswissen für die Erstellung von Buchsachverständigen-Gutachten. Ausgehend von den Grundsätzen der Verfertigung von Gutachten über die rechtlichen Grundlagen (Zivil- und Strafprozess, Haftungsfragen etc) werden diverse Gutachten aus dem Gebiet des Steuer- und Rechnungswesens sowie die Dokumentation der Arbeit des Buchsachverständigen dargestellt.

weiterlesen…

 

Buchtipp: Unternehmer- Know How!

 

- Gründung, Steuern und Ababen, BWL für Praktiker!

Wie ermittle ich meinen Gewinn?
Wo liegt mein Break-Even-Punkt?
Welche Punkte sind in der Sozialversicherung zu beachten?
Im Laufe einer Unternehmertätigkeit stellen sich im Rechnungswesen und angrenzenden Bereichen immer wieder zahlreiche Fragen, die oftmals unnötig viel Zeit in Anspruch nehmen und den Unternehmer in seiner eigentlichen Tätigkeit behindern.

weiterlesen…

 

Siart+Team News Sondernummer Sparpaket 2012

 

Sparpaket – Was ist geplant?

Wir haben uns die zurzeit verfügbaren Informationen zusammengesucht und fassen für Sie das Allerwichtigste hier zusammen.
Insgesamt gilt: Schnellschüsse bringen nichts, schon gar nicht wenn man
noch keine Detailkenntnis hat. weiterlesen…

 

Buchneuerscheinung: R. Siart – Den Jahresabschluss verstehen einfach gemacht!

 

Mit Hausverstand Jahresabschluss und Rechnungswesen verstehen!

Buchhaltung und Bilanzen verursachen bei vielen Anwendern und Adressaten Schwellenangst, Kopf schütteln und Resignation.
Damit geht eine Fülle von oft notwendigen Informationen verloren. – Das ist nicht notwendig! weiterlesen…

 


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Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Partner in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Unternehmensbereichen. [1160 Wien, Ottakring - Thaliastraße 85]